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Kriterien für die Zustandsaufnahme

und die Instandsetzung von Bruchstein- Mauerwerken.


Die nachfolgenden Hinweise sind Grundlagen und müssen je nach Aufgabe erweitert werden.



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Bestimmung von

Steintypen

Gefüge

Feuchtetransport

Risse und Mikrorisse

Wasserdampfdurchlässigkeit

Wasseraufnahmekoeffizient

thermischen Eigenschaften


Kriterien für den Wassertransport

Gesamtporösität + Porenstruktur

Feuchteaufnahme


Wasseraufnahme

Kapillar (saugfähige Baustoffe)

durch Kondensation

durch Hygroskopizität


Schadensursachen

mechanische Verwitterung

physikalische Verwitterung

chemische Verwitterung

biologische Verwitterung

Salzschäden (Versalzung)


Fugen und Putzsystem

Die Anforderungen an die Fugen und an das Putzsystem sind identisch. Das thermischen Verhaltens und die Feuchtigkeitsaufnahme muss dem Umgebungsgestein angepasst sein. Auf chemische Zusätze sind aufgrund möglicher chemischer Reaktionen mit dem Umgebungsgestein zu verzichten.


Anstrich

Der Anstrich darf nur ein minimaler Wasserdampfdiffusionswiderstand aufweisen. (< Verputz und Mauerwerk)


Die bauphysikalisch wichtigste Forderung für die Instandsetzung ist ein von innen nach aussen abnehmender Wasserdampfwiderstand!



Feuchtigkeit und Salzbelastung


Insbesonders bei der Erhaltung und der Sanierung historisch wertvoller und denkmalgeschützter Bausubstanz ist unbedingt auf Feuchtigkeits- und Salzschäden zu achten. Umnutzungen mit einem erhöhten Kondenswasseranfall können zu massiven Bauschäden führen. Vor einem Umbauten/ Renovation und Umnutzungen sind unbedingt bauphysikalische Abklärungen durchzuführen.


Feuchtigkeit im Mauerwerk kann sich durch unterschiedliche Schadensbilder ausdrücken und eine Vielzahl von Schäden verursachen. Salz- wie Feuchtigkeitsschäden haben oftmals die selbe Ursache. Ohne Feuchtigkeit kann es keine Salzschäden und meist überhaupt zu keinen Materialschäden kommen.


Bindemittel von Putz- und Mauermörtel sind alkalisch. Die Umwelt und das Erdreich ist sauer. Die Umsetzung der alkalischen Bindemittel führt zur Neutralisation und somit auch zu Salzbildung. Dies bewirkt, dass die im Mörtel oder Stein vorhandenen Bindemittel in lösliche Verbindungen überführt werden, die dann durch Wasser herausgelöst werden oder beim Auskristallisieren ihr Volumen vergrössern.


Wasseraufnahme (Bruchsteinmauerwerk)


Wasser gelangt auf folgende Weise ins Mauerwerk:

Von oben durch Einsickern wegen fehlender oder falscher Abdeckung.

Durch Leckagen in Heiz- Sanitär- oder Ablaufleitungen.

Von unten in Form von aufsteigender Feuchtigkeit.

Durch Schlagregen auf die freie Maueroberfläche.



Weitere Informationen unter


Bau- Inspektionen

Bauexpertisen

Bau-Recht

Bauphysik

Bautechnologie

Bau-Thermographie

Bauschaden

Bauaustrocknung


Feuchtigkeit in Mauerwerken


Tragwerks-Erhaltung


salzgeschädigte Mauerwerke (Chlorid)


Schimmelpilz

Hausschwamm/ Pilzsanierung