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Salzgeschaedigte Mauerwerke Bauschaedigende Salze Bei der Instandsetzung von feuchten und salzgeschädigten Mauerwerken kommt den Salzen eine besondere Rolle zu. Salze können sich einerseits nur auf die Oberfläche beschränken, andererseits aber das Mauerwerk in seinem gesamten Querschnitt erfassen und sogar tiefgründig schädigen oder zerstören. Sehr oft sind oberflächliche Salzansammlungen ein Hinweis auf Salzwanderungen innerhalb des Mauerwerkes von denen ein beträchtliches Risiko für den Bestand des Bauwerkes ausgehen kann. Oft ist die schädigende Salzschicht nicht unmittelbar an der Oberfläche und von aussen gar nicht zu erkennen. Umso zerstörender kann deren Wirkung sein. Herkunft der Salze Die Salzstreuung im Winterhalbjahr führt zu einer erhöhten Chloridbelastung von Mauer- und Tragwerken. In Zementen wurde bis in die 60er Jahre salzhaltige Zusatzstoffe beigegeben. Bindemittel sind sehr häufig Ursache von Salzbelastungen. Additive, wie etwa hydraulische Stoffe, können beträchtliche Mengen an löslichen Salzen enthalten. Unlösliche Salze sind dabei relativ ungefährlich, doch können solche die in Wasser oder wässrigen Lösungen löslich sind zu erheblichen Bauschäden führen. Das gilt auch für vermeintlich schwer lösliche Salze wie Calciumsulfate oder Calciumcarbonat. Deren Löslichkeit ist immer noch hoch genug die Tragsicherheit, z.B. von Stahlbetonbeuten, zu gefährden. (Korrosion der Armierung) Ein wichtiger und viel zuwenig beachteter Gesichtspunkt ist die Möglichkeit, dass unerkannte Salze an belasteten Bauwerken erst durch Sanierungsmassnahmen ihre zerstörende Wirkung entfalten können. Zerstörung von Bausteinen Durch Salze treten neben den bekannten Schäden an Betonbauteilen siehe Betonschäden, auch Schäden an natürlichen und künstlichen Bausteinen auf. (z.B. Natursteinmauerwerke) Gefährdet sind Sand, Schiefer- und Kalksteine, Ziegel- und Kalksandsteine. Der häufigste Mechanismus bei der Zerstörung von Bausteinen ist die Salzsprengung. Zerstörung des Mörtels Auch beim Mörtel ist die Salzsprengung der häufigste Schadensablauf. Die wasserhaltigen Kristalle, die sich beim Abbinden von hydraulischen Bindemittel bilden als auch die Carbonate aus dem Abbindeprozess von Kalkmörtel können durch Salzlösungen angegriffen und zerstört werden, was den Zusammenhalt und die Gefügefestigkeit des Mörtels reduziert und diesen zerfallen lässt. Kristalisationsdruck Bei der Austrocknung poröser Baustoffe kommt es zur Kristallisation von Salzen (Auskristallisieren). Wird diese Kristallisation durch die Geometrie der Poren behindert, kommt es zum Druckaufbau innerhalb des Porengefüges. Das Schadenpotential von feuchtem und salzgeschädigtem Mauerwerk geht hauptsächlich von einer teilweise erheblichen Volumenvergrösserung, bei der Auskristallisation von der gelösten in die feste Phase aus. Kann innerhalb des Baustoffgefüges die Volumenvergrösserung nicht abgebaut oder verteilt werden, kommt es zum Kristallisationsdruck. Der Kristallisationsdruck übersteigt die Festigkeit der Baustoffe. Diese werden anfänglich zermürbt, anschliessend zeigen sich Abplatzungen. Telefon Büro: Zürich 043 311 85 25 Bern 031 302 95 00 Basel 061 311 60 60 Chur 081 252 40 76 Alle Korrespondenz für alle Niederlassungen bitte an: Corak AG Flurstrasse 93 8047 Zürich E- Mail info@corak.ch Bauwerksuntersuchungen - Orientierende Bauwerksbesichtigung - Konsultation der Planunterlagen - Bestandes- und Schadensaufnahme - Untersuchungsplanung - Untersuchung vor Ort - Laborprüfungen - Bewertung - Instandsetzungsplanung - Tragwerks-Erhaltung Korrosion von Eisenbeton Weitere Informationen unter |