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Hausschwamm Der bekannteste und zugleich auch gefährlichste holzzerstörerende Pilz ist der echte Hausschwamm ( Serpula lacrymans). Dieser Pilz zerstört bevorzugt feuchtes Holz, befällt aber auch trockenes Holz und sogar Mauerwerk. Der echte Hausschwamm ist empfindlich gegenüber Witterungseinflüssen und breitet sich daher häufig oft sehr langsam und über einen grossen Zeitraum unbemerkt aus. Für sein Wachstum benötigt er eine deutlich niedrigere Holzfeuchtigkeit als andere Holz zerstörende Pilze, etwa 30 % Holzfeuchte. Er wächst in einem relativ engen Temperaturbereich zwischen etwa 3 °C und 26 °C, mit optimalen Wachstumstemperaturen von ca. 18 °C bis 20 °C. Sein Myzel kann über weite Strecken die unterschiedlichsten Substrate durchwachsen. Die lebensnotwendige Feuchtigkeit transportiert über grössere Distanzen bis es weiteres Holz erreicht. Befallenes Holz wird rotbraun, erhält eine würfelige Konsistenz und zerfällt dann zu Pulver. Seine Fruchtkörper sind fleischig- dick mit einem scharf begrenzten weißen Zuwachsrand. Telefon Büro: Zürich 043 311 85 25 Bern 031 302 95 00 Basel 061 311 60 60 Chur 081 252 40 76 Pilzproben für Laboruntersuchungen für alle Niederlassungen bitte an: Corak AG Flurstrasse 93 8047 Zürich E- Mail info@corak.ch Gelbrandiger Hausschwamm (Serpula pinastri) Der gelbrandige Hausschwamm (Serpula pinastri) ist mit dem echten Hausschwamm eng verwandt und verfügt über ein vergleichbares Zerstörungspotenzial. Er benötigt allerdings eine höhere Holzfeuchtigkeit als der echte Hausschwamm. Bei fortschreitender Austrocknung ohne fachgerechte Sanierung kann der gelbrandige Hausschwamm zum Wegbereiter für den echten Hausschwamm werden. Der Fruchtkörper des gelbrandige Hausschwamm hat wie der Name sagt im Gegensatz zum echten Hausschwamm eine gelbliche Zone am Zuwachsrand. Brauner Kellerschwamm (Coniophora puteana) Der braune Kellerschwamm (Coniophora puteana) hat einen relativ hohen Feuchtigkeitsbedarf von 50 % bis 60 %. Sein Temperaturoptimum liegt etwa bei 22 °C bis 24 °C. Durch ihn ist alles Holz im Bereich feuchter Mauern, z. B. Balkenköpfe, feuchter Böden (Fußböden und Balkendecken z. B. in Bädern, Küchen, Toiletten), sowie alles Holz in Räumen mit starker Wasserdampfentwicklung gefährdet. Sein Zerstörungspotenzial kann dem des echten Hausschwamms vergleichbar sein. Das Myzel des Kellerschwamms ist zunächst weißlich und wird mit zunehmendem Alter zunächst graubraun und dann dunkelbraun. Die wurzelartig verzweigten Stränge haften der Unterlage fest an. Er tritt nicht selten in Neubauten auf, z. B. wenn Fußböden zu früh auf noch feuchtem Estrich verlegt und luftdícht, z. B. durch Linoleum oder PVC-Bodenbeläge abgeschlossen wurden. Seine Existenz bleibt meist lange unbemerkt, da auf den Außenflächen des Holzes keine oder nur diskrete Anzeichen für eine Zerstörung erkennbar sind, während das Holz auf der Unterseite schon verfault sein kann. Bei Austrocknung ohne fachgerechte Sanierung kann dieser Schwamm Wegbereiter des echten Hausschwamms sein. Weißer Porenschwamm (Poria vaillantii) |
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Weitere Informationen unter: salzgeschädigte Mauerwerke (Chlorid) |
