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Bauphysik


Die Physik am Bau befasst sich mit den physikalischen Gesetzmässigkeiten der Vorgänge welche im und ums Gebäude ablaufen. Zur Lösung eines spezifischen Bauproblems müssen alle bauphysikalischen Aspekte berücksichtigt werden. Einerseits Licht, Niederschlag, Wind Aussentemperaturen und andererseits Gebäudenutzung, Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz usw.


Das freie Entwerfen und Konstruieren steht in einem Spannungsfeld zu Materialeigenschaften und physikalischen Grundgesetzen welche berücksichtigt werden müssen.


Bauphysik

Wärme

Feuchte

Raumklimatische Anforderungen

Luftströmungen

Licht

Brand

Schall

Sicherheitsanforderungen

minimaler Energieverbrauch

minimale Umweltbelastung

Gebäudehülle

Die Gebäudehülle bildet das Element zwischen dem Innen- und Aussenraum. Sie hat vor allem eine schützende, aber auch eine verbindende Funktion. Die Gebäudehülle sollte aus verschiedenen Schichten bestehen. (Tragschicht, Wärmedämmschicht, Luftdichtigkeits- und Dampfsperrschicht, Feuchtigkeitspufferschicht, Schutzschicht). Siehe auch Bau-Thermographie


sommer- und winterlicher Wärmeschutz

Der Wärmeschutz muss geeignet für die wechselnden Ansprüche bei der passiven winterlichen Energienutzung durch Sonneneinwirkung als auch der notwendige Schutz gegen die sommerliche Einstrahlung sein. Insbesondere dem sommerlichen Wärmeschutz kommt eine hohe Bedeutung zu, damit eine Gebäudeklimatisation vermieden werden kann. Der sommerliche Wärmeschutz hat für die Behaglichkeit die ähnlich hohe Bedeutung wie der winterliche Wärmeschutz, da Raumlufttemperaturen, innere Oberflächentemperaturen und Wärmestrahlungsverhältnisse im Sommer wie im Winter eine wesentliche Rolle für die Behaglichkeit spielen.


Anforderungen Winter

Im Winter werden folgende Raumbedingungen, bei leichter, vorwiegend sitzender Tätigkeit als angenehm empfunden:


Raumlufttemperatur zwischen 19°C bis 24°C

Fussbodentemperatur zwischen 19°C und 24°C

Die mittlere Luftgeschwindigkeit > als 0.15 m/S

Lufttemperaturdifferenz zwischen Boden und ca. 1 Meter nicht über 3°C

Maximale Asymetrien der Strahlungstemperatur zwischen oben und unten bei Heizdecken 4°C


Anforderungen Sommer

Im Sommer werden folgende Raumbedingungen, bei leichter, vorwiegend sitzender Tätigkeit als angenehm empfunden (SIA Norm 180, 1999 und SIA Empfehlung V 382/1, 1992) Das Gebäude muss eine seiner Bestimmung entsprechend gute thermische Behaglichkeit bieten, ausser bei Hitzetagen, an denen die Aussentemperatur 30°C übersteigt. (Ziel nach SIA 180: Vermeidung der Gebäudeklimatisation).


Raumlufttemperatur zwischen 23.5°C bis 26.5°C

Der obere Grenzwert liegt bei 28°C. Während Hitzetagen (tA,max >30°C)darf die Raumlufttemperatur während der Nutzungszeit auch über 28°C ansteigen.

Realtive Luftfeuchtigkeit von 30% r. F. bis 65 % r. F. wenige Unter- und Überschreitungen an wenigen Tagen pro Jahr sind zulässig

Die mittlere Luftgeschwindigkeit > als 0.2 m/S

Lufttemperaturdifferenz zwischen Boden und ca. 1 Meter nicht über 3°C

Max. Asymetrien der Strahlungstemperatur zwischen oben u. unten bei warmen Decken 5°C.


Telefon Büro:


Zürich 043 311 85 25  Bern 031 302 95 00  Basel  061 311 60 60 Chur  081 252 40 76


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8047 Zürich


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