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Bahnhof Brig 1999 Wettbewerb Kunst in der Stadt 1999 Sitzbank Von Subjekten zeugende Rückstände, und sei es nur fremde Körperwärme, kann Irritationen Auslösen. Das Wahrnehmbare wird sichtbar gemacht. Die Schnittstelle zwischen Mensch und Bank, die Bankoberfläche fungiert als Indikator des Kontaktes zwischen Subjekt und Objekt und visualisiert die Körperwärme als temporäres Bild. Die Bank mit dem Kurzzeitgedächtnis thematisiert einerseits den Akt des Sitzens selbst, andererseits die Spannung zwischen dem öffentlichen, objektiven Ort und dem subjektiven Zeugnis, welches jeder darin ablegt. Die bestehenden Gittersitzschalen im Bahnhof Brig wurden durch drei mit Thermofarbe lackierte Sitzbänke ersetzt. Durch das Besitzen, respektive durch die Körperwärme veränderte sich die ursprünglich schwarze Oberfläche in blau, grün bis orange Töne. Beim Verlassen des Sitzbankes hinterlässt der Besitzer langsam verblassende Spuren seine Körperwärme. |
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Schulhaus Sierre Haute Ecole Valaisanne, Sierre (Wettbewerbsprojekt Kunst am Bau 2001, nicht realisiert) Kasten à 100 x 900 x 25 cm. 240 Fallblatteinheiten mit sämtlichen alphanumerischen Zeichen. PC zur Editierung und Steuerung der Botschaften. Die Installation ersetzt die Galeriebrüstung im Foyer. Das Fallblattsystem tritt aus dem gewohnten Kontext der Reiseinformation heraus und spielt in der Fachhochschule für Wirtschaftsinformatik und Tourismus eine neue Rolle als Orakel. Aus dem Chaos der vorhandenen Buchstaben erscheinen nach flimmerndem Blättern und Suchen immer wieder neue informative, absurde oder poetische Botschaften, entsprechend der Zweisprachigkeit der Schule sowohl in deutsch wie französisch. Das Prinzip des Suchens und der immer wieder neuen Kombination der Einzelzeichen zu einem sinnvollen ganzen ergibt eine Art Metapher für die menschliche Sprach- und Denkleistung. Die Bewegung reagiert auf die zum Gebäude parallel vorbeifahrenden Züge. |




